Weltfrauentag – ná, do gibt’s koa bayrisch Wort dafia

Friara is vo de Amerikaner glatt no wos g’scheit’s kemma. De hom nämlich ois Erste 1908 des Nationale Frauenkomitee gegründet.
Da Tramp (härt se fast ó wia Trampe) der werd se do bestimmt drüba ärgan – vielleicht erlosst er a Gesetz gegn Komitees?

Heit -2018- g’spannan de Weiberleit auf da ganzn Welt plötzlich dass’ de Hälfte vo da Menschheit san – ja sowos – do vareckst!

I hob an Späze vo mia g’frogt warum de Fraun á heit no benachteiligt wern – “ja weil se’s bewährt hot!” er hot’s bloss a bisl ernst g’moant – so a Depp!

In Tölz drübn beim Eikaffa hom se zwoa Männa untahoitn “ná, mei Oide braucht sowos net, de hot Hoor auf de Zähn”.

Unser Grundgesetz sogt “Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die Durchsetzung der Gleichberechtigung…”.
Warum san dann vo 100 Politiker bloss 25e Fraun oder vo 100 Professoren bloss 30e oder vo de 60 reichstn Deitschn bloss 19e Frauen?

Im Internet san de Meinungen in olle Richtungen ganga
– 100 Jahre Frauenwahlrecht
do mechtn etz á de Schwuln mitfeian
– da Verein MÄGÜDA demonstriert gegen de Überweiblichung des Arbeitsmarktes
– immerhin – da Putin hot im Fernsehn extra a Gedicht fia de Fraun vortrong
– a Frau frogt “wie erkläre ich meiner Tochter, die bessere Noten hat, fleissiger ist, sich nicht in der Schule mit
Mitschülerinnen prügelt, dass wahrscheinlich einer der Jungs ihr Chef wird?

I kannt no 100 Sachan schreim, aber i glab ma sigt’s scho, er hot doch an Sinn der Weltfrauentag.
Stückl fia Stückl werd’s scho werdn…

Übrigns, I hob heia s’erste moi was davo mitkriagt. I hob an starkn Mo, der vatrogt á a starke Frau.

warme Luft und koide Finga

Mia hom ja grod de WM vo de Luftschiffer in Rottach.
I sog etz liaba ned wos mia bei dem Nama ois eifoin dat.
Starten deans bei da Kásarei, am Montog hob i amoi zuag’schaugt.

Etz woas I scho warum de sovui Parkplätz braucha, de hom an Haufn sperrigs Glump dabei.

S’Weda war nix aber da Sprecha hot g’sogt, des is de Luftschiffer grod recht.

Hargott sakra wos isn etz scho wieda?

Etz is ois beinand und iatz kennans a koide Luft in de Haut neiblosn.

Naa, der muass net Eckerlsteh, der muass zum Luftausgleich de Schlitz oiwe auf und zua macha – sozusagen der Nachfolger vom “Spritzbrunnenaufundzudreher”

langsam werd’s etz scho

Da oane hot an Arsch unt da andre obn, iatz versuacht da Wind des auszumbalanciern – a Jeda hängt ganz sché in de Seile drin und “E wie Einfach” is des grod net –

“luftige Höhe in Sicht” ? “Land in Sicht” wàr etz bläd oder?

Etz sicht ma erst amoi wia riesig de san

I glab ja ned, dass’ in dera winzign Kabine so warm is aber wos duat ma ned ois fia an scheena Ausblick

hob’s scho vaschrian, da Erste is scho im Woid vaschwundn

do warn’s neidig, de Leit vom “Gaudiwurm”

Z’erst hot’s ausg’schaugt wia wenn’s glei zuaziang dát?

Aba mia in Schoftla hom des scho vadient, des schéne Wéda, do hot er scho Recht da Petrus. Dafia hom se á Olle richtig in’ Zeig g’legt.
De Kinda hom g’schaugt dass Guatln dawischn

und de Sportler hom de Fahná g’schwenkt

De Bobfahra warn eingle in Pjönjang nominiert aber do is a so saukoit, do woitn’s na doch liaba in Schoftla mit

Olle warn’s auf de Fiass, a Jeda hot an Spass g’habt

Da Sepp fahrt oiwe hintnoch damit á koana valorn geht

De Hexn hom á ollerhand Unfug triem

naa, passiert is nix – es war ja glei a Häusl mit dabei – do sitzt na drin und schauklst gmiatle durch de Gegend

De Römer san á endlich in Schoftla o’kemma und hom glei des Pferdl vo Troja mitbrocht

Oha, etz gibt’s glei an Stau, de Kurvn is eng

guat is’ ganga

schaug dir blos des Weda ó

Oana fahrt sunst an Schneepfluag und rammt ois ausm Weg – desmoi hod a aba leider vagessn, dass a an foischn Wong hint nochziagt

Iaz samma do, etz gibt’s a Brotzeit

äha, beinah hättn oa nix kriagt. Guat dass de Römer a a Loata dabei g’habt hom

und iatz kimmt da gmiatliche Teil unterm weiß blauen Himme – so wia se’s g’härt

Du, des bewegt se…

Mei Freindin Bigi ihr Mo und Bekannte warn in Griechenland in Kalamata im Urlaub.
Sonnenuntergang, griechisches Essen, Rotwein und Ouzo, des Lebn is doch schee – Stimmung pur.
“Do scha hi”, sogt da Lorenzo und zoagt noch Südn, “do is des Kreuz des Südens”.
De Bigi schaugt, “ui ja, du des bewegt se aba”?
“Geh Schmarrn, des bewegt se doch net!”
“Doch, scha hi des glitzert und kummt näher.”

“Wos du wieda sigst?”
De Bigi, “etz schaug doch hi, dei Kreuz des Südens werd a oiwe lauda” – WUMM –
“und iatz fliagt`s üba uns drüba”.
Olle homs g’lacht – des war natierle etz richtig in Dreck nei glangt
aber a Jeda vo dene woas etz genau wos des “Kreuz des Südens” is.

á de Pferdln untahoitn se gern

“Etz kimm hoit rüba, i druck da á an Zaun owe.”
“Na, liaba net du host oiwe nix wia Blädsinn im Kopf.”
“Etz zier de hoit net a so,

scha her, i hob scheene neie Schua. Rote wia da Papst hätt i gern g’habt aba de war’n scho vagriffn.”

“Hä, wos wui etz de?
Des is ja koa Wunder dass ma do zu nix net kimmt!
Wos is etz, kimmst rüba?”
“Naa, i mog net.”

“Ja na hoit net. Do miahst de owe und nix is dakennt – so san’s de Weiwa”

Dreikenigsdog


Heit am Dreikenigsdog woitn a Poor mit’n Ballon zum Himme auffe aber da Herrgott hot se denkt “wos, agrat heit kumman de mitn Feuerteufel daher?
Ja, des kimmt ja gar net in Frage. Da Teifi in da Höll drunt dat se kaputtlacha”.
Oiso hot er den Ballon wieder zu eam owedruckt.



Recht hot er!
Guat dass de Hl. Drei König domois mit de Kamele kemma san sunst wár’s nix worn mit Goid, Weihrach und Myrrhe fia’s Christkindl.

wer glabt sie dass sie ís?

– do muass ma ja glei de Ästreicher zitiern.

An Sylvester warn mia in a na Kneipn, de kenn i no vo friara – da Flieger -. Vielleicht kennt da Oane und Andere no des Fliagaliad – ná, an Hans Albers hob i nimma kennt- “Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond…” do singan heit no vui mit.

Beim Essen war’s lustig und g’schmeckt hot des Meiste á. Wia’s na auf 12e zuaganga is hom se Olle an Sekt und eanane Raketn g’schnappt.
Mia san in obern Stock auf’d Terassn auffe, do is Plotz und ma hot an scheena Blick.

Es is 12e worn und noch de Umarmungen hom ma de Raketn in Position brocht.
Kimmt do net so a Goass daher “das ist jetzt aber nicht ihr Ernst? Sie wollen doch hier nicht Raketen zünden?”
Ja wo denn sunst? Mia hom’s olle irritiert o’gschaugt und wo na da Wirt mit sein kloana Buam kemma is, hot sa se Gott sei Dank vazong.
(Do schreibe etz ausnahmsweis net, wos i ma denkt hob.)

Mia hom na zwischen Kinder-Feiawerk und Raketn des Spektakl genossn und san Olle lustig ins Neie Johr neikemma.

Und fia Olle mitnand á no a Guat’s Nei’s Johr 2018!

de Weihnachts-Gschicht vo nehmò

Da Bua vo meine Nachbarn, da Quirin is grod in da 2. Klass und zweifet so richtig ob’s des Christkindl a wirklich gibt.
Heia hod a see a so a Playsteischn g’wünscht. Wochenlang hot a jedn Dog umananda quenglt aba seine Eltern hom jedsmoi g’sogt “des is a totaler Schmarrn und vui z’deia, sowos bringt des Christkindl auf koan Foi, do brauchst a gar net erst hischreim”.
So a Mist, vo meine Eltern kriag i sowos nia net und des Christkindl gibt`s ja vielleicht gar net.
Da Quirin war so traurig, dass a se à gar nix anders mehr g’wünscht hot.

Dann is Weihnachtn kemma und de Bescherung. A gross’ Packl fia eam is do g’leng. D’Mama hotn hi’gschubst und g’sogt, geh weida mach’s auf, schaug hoid wos des Christkindl brocht hot.
Er macht’s auf und sicht de Playsteischn und dann hot’s koa Hoit’n mehr gebn. Er rennt zur Hausdür, reisst’s auf, rennt naus und schreit zum Himme auffe “Danke Christkindl Danke, bin i froh dass’ de doch gibt!

I wünsch Eich Olle a scheene Weihnachtszeit!

kombiniern muasst kenna!

De Masseurin zu dera wo i öfters gäh wohnt in Lenggrias. De hom do nette Nachbarn rundrum mit vui Kinda. Ihra Tochta is 19e und da Bua, da Klause is 16e.
De danehm hom zwoa Madln mit 4e und 6e. De kloane Mira is etz in da 1. Klass und muass scho ollerhand lerna.
Letzte Woch is’ noch da Schui hoamkemma und hot da Mama erzäit weichane Buchstabn dass’ heit g’lernt hom und morgn, hot’s g’sogt, kummt des K no dro. De Lehrarin hot g’sogt, jeda soi wos in d’Schui mitbringa des mit dem Buchstabn K o’geht.
De Mira übalegt a bisl und sogt zur Mama “moinst dass da Klause mit mia mitgeht”?
De Mama hot g’lacht und g’sogt, gehst hoit nüba und frogstn…

wartn auf’s Christkind ?

Ná, am Grundoier Weiher wartn’s eher auf de Telekom dass de endlich in “de Pusch’n” kummt. (Zu dene basst der Ausdruck vo de Preissn bessa)
Vor zwoa Wocha geht bei meina Cousine plötzlich koa Internet mehr.
Sie arbat dahoam und sie is, wia Olle in da staadn Zeit, richtig im Stress. Der Chef wart auf wichtige Unterlong per email -super. Des hom ma glei, hot sa se denkt, und hot bei da “hotline” vo de Telekomiker o’gruafn.
Ja, do derfs da na net pressiern weil do hängst erst amoi in da Warteschleifn und vo dera greislichn Musi kriagst hoasse Ohrn – deswng hoasst des á “hotline” – ois klar.
Nóch g’fuide 2 Stundn war na Oana dro und hot erst amoi tausnd Frong g’steit –
Haben Sie den PC ausgeschalten? – Ist der Strom angeschlossen? – Evtl. ist ihr PC ja schon sehr alt?
Na, natierle nét!
Ja, dann müssen wir jetzt einen technischen Support durchführen – also….
Noch weitre 20 Minutn is mei Cousine richtig narrisch worn “Sie schaung etz sofort dass des Graffé wieda gäht”!
Vielleicht haben Sie woanders einen besseren Empfang, haben Sie das schon versucht?
Ja freile etz renn e na im Schnää mit mein Kompjuter, mein Drucka und mein Handy auf’n Hügl vo da Kaiwewiesn auffe und schaug obs bei da Telekom endle funkt?
Wie meinen Sie?
A Kreiz is’ scho, sie vastengan ja net amoi as boarische Amtsdeitsch.
Des Ende vom Liad is, dass des Internet iatz hin und wieda geht aber dafia langsam, na ja, bis näxt’s Johr irgndwann soi ja da Breitbandausbau kemma – Gott geb’s!