wer glabt sie dass sie ís?

– do muass ma ja glei de Ästreicher zitiern.

An Sylvester warn mia in a na Kneipn, de kenn i no vo friara – da Flieger -. Vielleicht kennt da Oane und Andere no des Fliagaliad – ná, an Hans Albers hob i nimma kennt- “Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond…” do singan heit no vui mit.

Beim Essen war’s lustig und g’schmeckt hot des Meiste á. Wia’s na auf 12e zuaganga is hom se Olle an Sekt und eanane Raketn g’schnappt.
Mia san in obern Stock auf’d Terassn auffe, do is Plotz und ma hot an scheena Blick.

Es is 12e worn und noch de Umarmungen hom ma de Raketn in Position brocht.
Kimmt do net so a Goass daher “das ist jetzt aber nicht ihr Ernst? Sie wollen doch hier nicht Raketen zünden?”
Ja wo denn sunst? Mia hom’s olle irritiert o’gschaugt und wo na da Wirt mit sein kloana Buam kemma is, hot sa se Gott sei Dank vazong.
(Do schreibe etz ausnahmsweis net, wos i ma denkt hob.)

Mia hom na zwischen Kinder-Feiawerk und Raketn des Spektakl genossn und san Olle lustig ins Neie Johr neikemma.

Und fia Olle mitnand á no a Guat’s Nei’s Johr 2018!

de Weihnachts-Gschicht vo nehmò

Da Bua vo meine Nachbarn, da Quirin is grod in da 2. Klass und zweifet so richtig ob’s des Christkindl a wirklich gibt.
Heia hod a see a so a Playsteischn g’wünscht. Wochenlang hot a jedn Dog umananda quenglt aba seine Eltern hom jedsmoi g’sogt “des is a totaler Schmarrn und vui z’deia, sowos bringt des Christkindl auf koan Foi, do brauchst a gar net erst hischreim”.
So a Mist, vo meine Eltern kriag i sowos nia net und des Christkindl gibt`s ja vielleicht gar net.
Da Quirin war so traurig, dass a se à gar nix anders mehr g’wünscht hot.

Dann is Weihnachtn kemma und de Bescherung. A gross’ Packl fia eam is do g’leng. D’Mama hotn hi’gschubst und g’sogt, geh weida mach’s auf, schaug hoid wos des Christkindl brocht hot.
Er macht’s auf und sicht de Playsteischn und dann hot’s koa Hoit’n mehr gebn. Er rennt zur Hausdür, reisst’s auf, rennt naus und schreit zum Himme auffe “Danke Christkindl Danke, bin i froh dass’ de doch gibt!

I wünsch Eich Olle a scheene Weihnachtszeit!

kombiniern muasst kenna!

De Masseurin zu dera wo i öfters gäh wohnt in Lenggrias. De hom do nette Nachbarn rundrum mit vui Kinda. Ihra Tochta is 19e und da Bua, da Klause is 16e.
De danehm hom zwoa Madln mit 4e und 6e. De kloane Mira is etz in da 1. Klass und muass scho ollerhand lerna.
Letzte Woch is’ noch da Schui hoamkemma und hot da Mama erzäit weichane Buchstabn dass’ heit g’lernt hom und morgn, hot’s g’sogt, kummt des K no dro. De Lehrarin hot g’sogt, jeda soi wos in d’Schui mitbringa des mit dem Buchstabn K o’geht.
De Mira übalegt a bisl und sogt zur Mama “moinst dass da Klause mit mia mitgeht”?
De Mama hot g’lacht und g’sogt, gehst hoit nüba und frogstn…

wartn auf’s Christkind ?

Ná, am Grundoier Weiher wartn’s eher auf de Telekom dass de endlich in “de Pusch’n” kummt. (Zu dene basst der Ausdruck vo de Preissn bessa)
Vor zwoa Wocha geht bei meina Cousine plötzlich koa Internet mehr.
Sie arbat dahoam und sie is, wia Olle in da staadn Zeit, richtig im Stress. Der Chef wart auf wichtige Unterlong per email -super. Des hom ma glei, hot sa se denkt, und hot bei da “hotline” vo de Telekomiker o’gruafn.
Ja, do derfs da na net pressiern weil do hängst erst amoi in da Warteschleifn und vo dera greislichn Musi kriagst hoasse Ohrn – deswng hoasst des á “hotline” – ois klar.
Nóch g’fuide 2 Stundn war na Oana dro und hot erst amoi tausnd Frong g’steit –
Haben Sie den PC ausgeschalten? – Ist der Strom angeschlossen? – Evtl. ist ihr PC ja schon sehr alt?
Na, natierle nét!
Ja, dann müssen wir jetzt einen technischen Support durchführen – also….
Noch weitre 20 Minutn is mei Cousine richtig narrisch worn “Sie schaung etz sofort dass des Graffé wieda gäht”!
Vielleicht haben Sie woanders einen besseren Empfang, haben Sie das schon versucht?
Ja freile etz renn e na im Schnää mit mein Kompjuter, mein Drucka und mein Handy auf’n Hügl vo da Kaiwewiesn auffe und schaug obs bei da Telekom endle funkt?
Wie meinen Sie?
A Kreiz is’ scho, sie vastengan ja net amoi as boarische Amtsdeitsch.
Des Ende vom Liad is, dass des Internet iatz hin und wieda geht aber dafia langsam, na ja, bis näxt’s Johr irgndwann soi ja da Breitbandausbau kemma – Gott geb’s!

a Cola, des putzt ois’

Im Winter in da Weihnachtszeit muass da Körper ois mögliche verarbatn – Hilfe duat Not.


A so á Cola aus Amerika is do grod recht.
Des löst zum Beispui Vastopfungen auf – á in de Abflussrohre oda es löst an Rost auf und du konnst damit oide Schraum lockan.
Iatz wo á Jeda Münzn sammet is’ á praktisch wei wennst as ins Cola neilegst na glänzns wieda.
Chrom konnst á damit boliern, aba mia san ja koane Amis und fahn blos Goif mit Plastik.
Eiane Töpf und Pfannen kennts á damit saubamacha. Wennt’s irgndwo Farbreste dróhobts – á koa Problem, des Cola “putzt ois”.
Zua Wiesnzeit is á praktisch, dass ma damit Bluatfleckn ausm Gwand wieda rausbringt.
Ja und ganz billig – as Klo konnst á damit saubamacha.
Ois in Oim is’ á unglaublichs Limo – ja! tringa ko ma des á – oiso auf gehts!
Hauts’n naus eian Koich und Rost, Prost!

a heia war a wieda gruslich – schee war’s


An Krampus hobt’s etz wieder dalebt, gruslich gei!
Aba wo kimmt der eingle her? Wer san seine Eltern?
G’suacht hob i lang aba mittn im Woid hob i na eana Höhle g’funtn.
Mit der Mama vom Krampus hob i mi dann gmiatle unterhoitn.

Sie war ja seiba friara Hex aba wo de Kinder na do warn war’s wia übaroi.
Und a kloana Grampal muass ollahand lerna: Groß und stark muass a wern mit a wuid’n Ausstrahlung.
Fellpflege muass a a lerna, seine Ruatn miassn wos aushoitn.
Erfahrn muass a weichane Kinder recht frech san, grausliche Strafen muass a se ausdenga kenna – do g’langt des neistecka in Sock manchmoi nimma.

D’Mama sogt, er macht’s scho recht guat aba owetrong in Keller derf a etz koan mehr, do is voi.
Sie baun zwar grod a neie Höhle aba bis de fertig is hom`s net amoi no Blotz fia an Kloana.
Heia hom ma oiso Glück g’habt und bis nächst’s Johr samma einfach Olle brav, dann schaugt er bläd.

Etz sog á moi …


De Oma vo meiner Freindin Susanne is scho 92e und a wirkle nette oide Frau, manchmoi a bisl wirr aba de Medikamenta dean á eana übrig’s.
Sie wohnt in an großn oid’n Bauanhaus mit Hoizdeckn.

Neilich is’ ihra wirkle schlechta ganga und sie hot üwaroi kloane Viecha und Spinnen g’seng. Panisch hot’s zur Susanne g’sogt “scha hi, do aus den Astloch kemmans imma raus”. De Susanne is a ganz a Praktische und hot de Stehloata g’hoit, is auffe g’sting und hot üwa des Astloch zwoa Pflasta bappt.
“Scha hi Oma, etz is zua, do kimmt nix mehr raus”. De Oma war z’frin und hot de ganze Nocht ruhig durchg’schlaffn.

Am näxtn Dog is’ ihra wieda guat ganga, sie schaugt vom Bett aus auf de Deckn auffe und sogt zur Susanne
“etz sog á moi, wer is denn so deppad und bappt a Pflasta auf de Deckn auffe”?
Ja, manchmoi is des Lebn traurig und lustig zugleich

freindle sans wirkle, de junga Leit!

Neilich war mei jüngane Freindin Barbara beim Schwammerlsuacha im Schaftlacher Woid. Entweder war do vorher scho Oana mit an “Schwammalsauga” oder sie hom net wachsn méng. Auf jeden Foi hot de Barbara koan oanzign Schwammal g’habt.
Traurig is’ mitn láar’n Keabe z’ruck zum Auto. Wia’s grod eisteing wui hot neba ihra a jungs Madl im Auto mit an Kennzeichn aus Minga g’hoitn “ist bei Ihnen alles in Ordnung oder kann ich helfen” – “naa danke is ois o.k.”.
Barbara hot se direkt g’freit, weil de junga Leit um de 20e so nett san.

Wia’s des na vazeit hot, hob i mi schlagartig an wos erinnat: Des is genauso wia wenn da in da Trambahn in Minga a 20-jahrige an Sitzplótz o’biet,
z’erst g’freist de und dann schaugst bläd – außa du bist scho 80e

Ja wohi etz?

kennt’s eich no erinnan an des Liad vom Fredl Fesl vo de
“sowosamma-Nega”?

genauso bin i ma vorkemma wo i noch Deiz g’fahrn bin
“und do kennst de wieda aus” oda á nét.
Fia Deiz brauchst zur Zeit a Gebrauchsanweisung dass’d zum Eikaffa fahrn konnst.
Wenn’s oiso net wisst’s wos’ mit de Kinda in de Ferien macha soits, na machts mit eana á Schnitzjagd durch’n Schilderwoid in Teiz. Des is bestimmt a richtiga Spass fia olle!

Da Buidschirm schwächlt

A Gschicht aus da Arbat

Olle war’n aufg’regt wia I in d’Arbat kemma bin.
“Da Fuass vom Buidschirm is hi, etz kon’e nimma arban”.
“Wer war etz dés scho wieda, dó soid doch glei da Deifi….” so oder so ähnle hob i domois g’schimpft.
Olle hom se glei vateidigt “der is von alloa kaputt ganga” – ja wer kennt den net, den Satz?

I hob ná Oan herb’stellt, der’n zum Richtn mitnimmt.
Da Techniker schaugt, sogt “des hom ma glei”, stepslt’n ob und schmeißt se den Buidschirm üwa d’Schuita.
In dem Moment macht’s leise ‘knack’ und da Buidschirm saust hint über sei Schuita aufn Bo’n owe und zaspringt in 1000 Teile.
Olle schaung m’an vadutzt ó und er drauf ganz locka “a typischa Foi vo Materialermüdung, do kriagt’s an Nei’n”.

Dahoam hob I des vazäit, “manchmoi is’ in da Arbat wia im Kabarett”, drauf mei Mo: “Wós und dó muasst du koan Eintritt zoin”?