50 Johr Rösser in Rottach und Egern

Z’erst samma amoi ewig im Stau g’stantn wega dera Baustell vom Zeislboch – zum zwoatn Zehnspänna war ma na endlich do aber de Goasslschnoiza hom ma leida vapasst.

danoch glei a großer Spielmannszug – de übn fia d’Wiesn

de Pferdln vo da Brauerei Aying san a immer a toller Anblick

“hoass is’ do hängt da glei d’Zunga raus”

“ja, i kannt a’ an Schluck Bier vatrong”

d’Schaftlacher und d’Waakirchna Feierwehr is natierle a dabei

wenn’s net so wuid schauklt, spauit a a`moi

und oiwe dazwischen de Warterei – de Pferdln meng des a net

Hia, iatz geht’s wieda aufwärts

“wo bleibst etz wieda? Oiwe des Gleiche mit dir …”

und do is da nächste Zehnspänna – kloa aba blau ? ähm – stark moane natierle

grod a so wia d’ “Patrona Bavaria mitm Hofstaat”

dazwischn hom ma oiwe wieda E-Mountainbiker, i vasteh net dass de Deppn oiwe in a Vaanstaltung mittennei fahrn miassn?

D’Österreicher san a`traditionsbewusst und Alpnlandler – de g’härn dazua

hi g’schissn? Nein auf koan Foi’

“i bin ja net so, i lass eana wos do damits a bisl wos vo mir hom – des kossat im Kiwe an Haufn Geld”

des is mei Lieblingsschirm – des schaut einfach zu nett aus


“de lossn se bei dera Hitz einfach vo uns schleppn – faule Bagage”

und de nächstn prächtign Bauereirösser

ja mir g’langt eingle oa Zugkraft

aus und gor is’, schod is’ dass wohr is

es warn fui Leit aber olle war’n fröhlich drauf weil ma olle net g’wußt hom dass in 2 Stund a riesn Gwitter gem werd – basst scho

Festzug Oberlandler Gaufest 2019

Es is scho wos b’sonders gebotn bei da Festwoch
100 Johr Trachtnverein Waakirchen Hauserdörfl!

Vom Musikantentreffen zum Tanzlmusitreffn, dann zum Gauheimatabend und iatz zum Oberlandler Gaufest.

Mia san ei’glon gwesen bei de Rosserer, da Kasper hot mit da Ziachmuse aufg’spuit Olle hom se g’freit und i hob fotografiert – 320 Buidln – 30e hob i ausg’suacht
und de lod i etz nochanander aufn Blog – Vui Spass beim o’schaung

des geht scho no weida …

de nachstn san in Arbat

de nachstn gibt’s späda …

da Faschingsboi bei de Schützn

Vo de Hexen bis zum Koch,
olle war’n wieda dabei beim Fasching vo de Schützn und bei uns geht ja sowieso a Jeda “maschkera”.

De Bar und de Kich hom ma inspiziert, etz konns losgeh…

Mia hom a ganz a zierliche Bauchtänzerin do´ g’habt, aba mei liaba de hot a Kondition und a Ausdauer g’habt

do hom sogar de Profis von da Garde g’staunt

a richtiga kloana Wirblwind is de´

Und dann hom ma uns üba de Prinzessin Sophie und den Prinz Christian und eana Prinzengarde g’freit

do is wos gebotn, wenn de olle auf amoi de Formationen danzn

i hob ma a´ a bormoi denkt, hoffntlich hoit der Bo´n des aus!

Orden fia d’Ute und Anderne hot’s a´ no ge´m

aber de hom se Olle net zum Publikum umdraht, oiso hob i a´ koa Ehrenfoto macha kenna

grod no, dass de Deckn hoch gnua war…

und just wia ma wieda gmiatlich sitzn, springt de nächste aufn Disch auffe und danzt olle Glasl owe…

De Deckn hot g’hoitn und iatz san mia wieda dro´

schee war’s, mia gfrein uns Olle scho wieda auf nächsts Johr

ois Kind hob i de echt meng

De kenn i scho seit’m Kindagartn – de Schäffler.

Da Schäfflertanz is angeble 1517 am Ende von a na Pestepidemie in Minga des erste moi aufgführt worn, damit se de Leit wieda auf d’Strass naus traun. So ganz stimmt des mit da Pest woi net, aba ebbas werd scho g’wen sei.

De Schäfflergselln hom Musi g’macht und dazua bestimmte Figurn danzt. Es gibt a´no Fasslschloger, Reifnschwinga und de Kasperl.
De Kasperl hom uns ois Kinda a´ am meistn Spass g’macht, de hom nämle de Leit und de Kinda mit Ruaß schwarz o’gmoin ohne dass de des glei g’merkt hom.
Weil’s den Schäfflertanz blos olle 7 Johr gibt, is’ a seltens Spektakl und wenn i Zeit hob schaug i zua – so wia heit in da Grundschui in Minga wo mei Freindin arbat.

Auf de Kaperl bass i aba desmoi auf, sunst schaug i wieda recht aus – und den Ruaß bringst ja a´ net glei wieda owa.

De Kinda (6 bis 9 Johr oid) hom a bisl wos vazäit kriagt und dann hom ma’s a´ scho o’rucka g’härt…

olle singan mit
“Aber heit is koit, aber heit is koit, heit is sakramentisch koit …”
… und wahr war’s a´ no´

Ja, und dann san de Kasperl umananda g’wuslt und i hob bloß no g’staunt!
De Weibaleit hom a rot’s Herzl aufgmoin kriagt und de Kinda Punkte.
Und danoch san dann Guttis durch de Gegend g’schmissn worn.
Na ja, oiso so richtig traditionell war des etz net, aba wahrscheinle hom de in da Stodt drin a´ koan echtn Ruaß mehr – schod -.

Und wenn etz des Oana jedn Dog o’schaung wui, um 11e am Rathaus in Minga treffen se olle Nationalitäten, schaung zua und macha Selfies.

der komplette Veranstaltungskalender und Buidln san do drin

https://www.ganz-muenchen.de/tourist/brauchtum/schaefflertanz/2019/auftakt_marienplatz.html

a nei’s Händy und vui Freid

I hob a nei’s Händy, a Huawei P20.
Echt schee des Ding aba an Haufn Arbat dass I’s ans laffa bring – und oiwe des Gleiche, de mistige Autokorrektur…

Wia schoit ma etz de aus?

De Tastatureinstellung is Android gesteuert:
Erst Einstellungen und System
dann Sprache Eingabe Standardtastatur
Bildschirmtastatur, bei mir Swiftkey
Eingabe
Tippen Autokorrektur
Aus – endlich konn i wieda boarisch tippn ohne dass ma da Kamm schwuit

a in da Nocht is Rom “Kultua pua”

Des Lebn vom Caesar war abwechslnd a normales Lebn und Kriag. Mord und Dodschlog warn zu dera Zeit normal.
Er seiba war a Machtbesessner und net zimperlich – aber de Andern á net, am Schluß homs’n na dastocha.

Sei Lebn hom Wissenschaftler in Rom zam’gfasst und in a na echtn Ausgrabungsstätte mit a na Lasershow an de Wänd projeziert.
Zerst hom ma an Kopfhörer kriagt mit deitscher Einstellung und dann samma losspaziert.
S’Weda war net bsonders desweng warn net vui Leit dort, mia war ders grod recht dann hob i wenigstns in Rua fotografiern kenna.

In dene ausg’leichtn Gräbn samma do durch.

und a so hot’s hinter uns ausgschaugt.

Handwerker im normaln Lebn

des war domois a Teil vom Palast vom Trajan und iaz gengan mia do durch

des is a Stückl von de Original-Wasserrohre von Rom, mindestens 2500 Johr oid

a Stückl Originalboden homs a ausgrom

des war der Palast vom Caesar

den Springbrunnen vom Palast hom’s a mit Laser bastlt

so hot’s im römischn Senat ausg’schaugt

da Caesar hot a oiwe Redn g’schwunga

und des war dann sei End.

De Lebensgschicht vom Augustus is auf de riesige Fläche vom Trajansmarkt projeziert worn.
Aber dovo a anders Moi

die Wege des Herrn…

Vui Leit san do, zur Kreuzweihe und zum Hebauf. Olle g’frein se, dass ma wieder amoi zamkemma.

Da Pfarrer segnet feierlich des Kreiz, a Jeda bet’ mit und dann fangt der Hans o und
vazäit wia’s eingle zu dem Kreiz kemma is.

Er geht zruck zu seiner schlimmstn Zeit, wo er wirklich um sei Lebn hot kämpfn miassn – jedn Dog, jede Minutn.
Mia Olle g’spiern, wia schlimm des fia eam g’wesen sei muass.

Monatelang eig’sperrt in de fremde Welt von an Krankenhaus – weit weg vo dahoam und vo da Familie.
Hin- und herg’rissen zwischn Hoffnung auf Heilung, der Angst dass de moderne Medizin versogt und Zweifl, ob’s á wieda so werd wia’s war.

Wenn er im Krankenhaus aus`m Fenster in Hof owe g’schaugt hot war do a bunts Windradl in Bodn neig’steckt, des se im Wind oiwe draht hot, immer weida.
Fia eam war des wia a Zeichen dass bei eam á weidageht.
(Anm.: Im Alten Testament offenbart sich der Hl. Geist in Form eines kräftigen Windes)

A boor Dog später is a kloans Kind kemma, hot se g’freit und hot des Windradl mitg’nomma.
Da Hans is sofort ans Telefon und hot zur Tine g’sogt, b’sorg ma bitte a so a Windradl und stecks wieda so nei, dass i’s vom Fenster aus sieg.

Noch sehr langer Zeit is da Hans wieder hoam kemma und hot drauf hoffen derfn dass er wieder g’sund werd.

A lange Zeit späta woit er hinterm Schupfn amoi a bisl auframma und do geht plötzlich a Kreiz aus Hoiz in an schlechtn Zuastand her. Fia eam war schlagartig klar, dass er des herrichtn losst und zum Dank an Herrgott, wieder aufsteit.

Ja, und desweng samma heit do. De Tine und da Hans hom a richtig schens Fest ausg’richt, mit Fleisch und Wüschtl vo de einga Viecher.
Des Kreiz vo 1851e is wunderschön her’gricht worn, da Christus hot etz á wieda an blaun Himme über sich
und es steht an án Plotz, wo ma’s vo überoi aufm Hof aus seng konn.

Übrigens steht in da Bibel “Die Wege des Herrn sind unergründlich” g’moant is do, fia das irdische Denken – aber dó hot se da Herrgott amoi offenbart und Oana hot`s tatsächlich vastandn.
Da Glaube zum Herrn geht hoit manchmoi über a Windradl…

da Trevi Brunnen


26 Meta hoch und 50 Meta broad, da gräßte Brunnen von Rom

Da Fontana di Trevi hot eingle friara koan interessiert. Noch’m Kriag hom de Leit’ andre Probleme g’habt.
Und dann hot der Federico Fellini 1960e an s/w Fuim draht – la dolce vita – und plötzlich hot den Brunnen a Jeda auf der ganzn Welt kennt. Na ja, den Brunnen á, aber eingle mehra de Anita Ekberg.

Ah, jetz gei’…

Mei Mama war Schneiderin und hot a Zeichnen kenna und de hot se glei hi’gsetzt und hot a Schnittmuster fia des Kleidl g’macht.
De Figur hot’s scho g’habt dafia

aber mei Baba war hoit koa Marcello Mastroianni. Der hätt se wahrscheinle ois Ersts überlegt, wos woi de Straf’ vo da Polizei kostn dádat.

I hätt me ja scho á gern so dekorativ in den Brunna g’stellt abe mei Mo hot glei g’sogt “spinnst du, do dakäitst de hächstens” und scho wárs vabei, mit da Romantik.

Oiso hom ma’s so g’macht wia de 1000 Andern
und hom fasziniert zua g’schaugt wia da Oane oder Anderne a Geldstückl neig’schmissn hot, natürlich stilecht:
Münzn in de rechte Hand, Aung zua und dann über de linke Schuita ins Wasser.
Bei da Erstn kimmt ma wieda z’ruck noch Rom, bei da Zwoatn valiabt ma se in a Römerin oda an Römer und bei da Drittn iss’ gwiss, dass ma de/n dann heirat


des is da Präsident Nixon 1957e – vielleicht hätt a liaba a Römerin g’habt?

Des Geid werd übrigns imma wieda rausg’fischt – rd. 3000 Euro am Dog! – und dann an de sozialn Ämter verteilt