de “Kloana” hom’s á net leicht…

Mei Freindin Paula hot an liabn kloana Enkl, den Maxi – der is a etz fast zwoa Johr.

Er is am Übn dass er selber brav auf’s Klo geht, des klappt ganz guat – außer er spuit irgndwos ganz intensiv, dann g’langt de Zeit hoit manchmoi nimmer.

Mia sitzn im Gartn beinand – großer Abstand mit Maskn – und Ratschn, tringan Kaffee und g’frein uns über des scheene Weda.
Nembei schaung ma am Maxi zua wia a im Gartn mit seim Bobbycar umanandafahrt.

Plötzle steigt er ob und hupft von oam Fuass aufn andern.

De Paula geht hi “muasst du bieseen?” Ja, Oma derf i bei de Bleame bieseen?
Ja, freilich derft du de Bleame giaßn – olle hom ma g’lacht.
Mia Ratschn weida, da Maxi geht Richtung Wiesn und stellt se hi…

Auf oamoi schreit de Paula
Neiiin !! doch net in’ Schnittlauch nei !
und rennt los, mia kriang uns nimma ei vor lauter Lacha…

Da Maxi is sichtlich irritiert – d’Oma rennt auf eam zua und mia lacha Olle – er hot doch etz wirkle nix o’gstellt!
Naa, hot er net, Olles guat!
Ois Kloana hot ma’s fei á net leicht…

Corona – sie kemman langsam weida…

In Deitschland hom ma jetzt a stabile und hoffentlich kontrollierte Entwicklung, in de Staaten breitet se des Virus jetzt rasant aufm Land aus –

da Präsident sogt, des härt von alloa wieda auf- grundsätzlich hot er do scho recht – noch Jahren, wenn de meistn tot san, härt’s von alloa wieda auf…

Wenn ma jetzt amoi de Entwicklung von Pandemien o’schaugt, is’ tatsächlich a so:

grundsätzlich lafft des in 3 Wellen in unterschiedlicher Stärke ob und dauerd rd. 18 Monat

Die sog. “Spanische Grippe” war von 1918 bis 1920 und hot zwischn 20 und 50 Millionen Leit umbrocht – mehra ois da ganze I. Weltkriag mit 20 Millionen Tote

De Schweinegrippe war von 2009 bis 2010 und hot 19 000 Tote verursacht

Oans is immer gleich – es lafft in starke und weniger starke Wellen ob – des liegt a do dro, dass de Virologen und Mediziner dazualerna und de Leit mehra oder weniga de Empfehlungen der Politik foing

den Unterschied siegt ma a heit – in Schweden homs ois laffa lossn, Ergebnis 9% Tote (Deitschland rd. 5% Tote)
in den USA glabt der Präsident heit no an a fake-news, Ergebnis oiwe no extrem steignde Zahln – koa Entspannung in Sicht!

Und Gratler sans no dazua-
De Trump-Regierung hot weltweit olle Corona-Medikamente Remdesivir aufkafft

Bei uns geht de Hoffnung mehra in Richtung Impfstoff von BioNtech und Pfizer


web.de

woi ma’s moi hoffn, dass dó dann á net wieda ois de Amerikaner weg-kaffan!

45 Johr is des scho her…

I bin ja hoibat in Minga und Schaftlach aufg’wachsn.
Wia i dann so 12,13 Johr war hob i jeds Wochnende am Freitog mitm Zug zur Oma noch Sfl und am Sonntog Omd um 18.30 h wieda hoam noch Minga fahrn derfn.
Domois war des net so g’fährlich wia heit.
I bin immer im 1. Wagon noch da Lok g’sessn, weil dann bin i am Hauptbahnhof schneller zur Trambahn kumma.

Am Sonntog den 8. Juni 1975 (i war 17e) renn i um Viertl noch 6e zum Bahnhof in Sfl
i bin spat dro, i láf glei über de Gleise zum Zug und in dem Moment wo i drin bin, fahrt der á glei los – uff, des war knapp!

In Minga dann zack, zack zur Trambahn und hoam.
D’Mama macht ma Tür auf und starrt me kaasweis mit vaheulte Aung ó – wo kimmst du etz her? Wo warst du? Mit wem bist du hoamg’fahrn? – ois auf oamoi.
Ja, vo da Oma und mitm Zug – i bin genervt.
Etz erzähl ma koan Schmarrn, schaug amoi hi in Fernseher –
i drah me um und im Fernseher kummt des Unglück vom Zug vo Schaftlach noch Minga- hä?


des Buidl vo da SZ


des Buidl vom Merkur

Bei mir geht im Kopf ois durchananda – mit welcham Zug bin etz i do g’fahrn?
D’Mama – i bin ja froh dass’d lebst aber etz sogst du sofort wo und mit wem du am Wochnende fuat warst – da Baba hot á scho vo Soizburg aus o’gruafa!
(Und des hoaßt wos, der war unglaublich geizig)

Dazwischn leit permanent s’Telefon – wo is d’Elli? War de in dem Zug? Is ihra wos bassiert?
Olle de wo g`wußt ham dass i am Wochnende oiwe in Sfl bin hom o’gruafa – und des war’n fei Vui.

Danoch hob i überlegt wia`s des gibt – i war ja in dem Zug!!
D’Mama war froh dass i g’sund war aber sie hot mir koa Wort g’labt, da Baba á net – Koana!

Am nächstn Dog hot se rausg’stellt dass de Bahn wega dem IVV-Wandertag (Internationaler Volkssport Verband) an zwoatn Zug eig’setzt hot – i bin oiso aus vasehn in den foischn Zug eig’stieng – des muass ma se moi vorstelln – I fahr do jede Woch um de gleiche Zeit…

Oiso des war mehra ois “a guata Schutzengl” des war scho a Fügung vo ganz O’m

Zwoa Dog späda war da Baba wieda dahoam und hot g`sogt “do konnst etz glei nommoi Geburtsdog feiern” – i hobn scho meng mein Baba!

des is no a Artikel aus da Tegernseer Stimme

der Untergrund – voll der Grusel! Oder doch net?

Etz is’ soweit, jetzt konn i bloss no Buidln von “Friara” nemma – i g’här ja zu dene de vorsichtig sei miassn…

Oiso im November letzt’s Johr hob i mit a paar nette Fotografn a Nacht-Tour in den Münchner Untergrund g’macht,
bisher war d’U-Bahn fia mi a Ort wo i schnei nei, hoffntlich glei weida und schnei wieda raus bin.

Mit dem ganzn Foto-Equipement und hin und wieda in Begleitung vo da U-Bahn-Polizei und vor Allem – fast ohne Fahrgäste – war des plötzlich ganz anders.
O’gfangt hom ma am Sankt-Quirin-Platz mia warn Olle überrascht wia ruhig dass’ do untn in da Nocht is

Oiso z’erst hom ma auspackt, Foto herg’richt, an Rundgang g’macht und dann hot uns da Mathias (Profifotograf) ei’gstimmt auf des Thema “U-Bahn aus künstlerischer Sicht” dann hom ma uns verteilt und losg’legt

wenn ma etz den Spiegel von der Kamara hochklappt und dann Bewegungen mit dem Foto macht schaugt des z.B. so aus:

i hob bestimmt a dreiviertl Stund Versuche g’macht bis i endlich de fahrende U-Bahn richtig draufkriagt hob

des war etz unser 1. Station
und mia hom uns langsam “ei’gschossn”

do frogt ma se scho…

Vielleicht frogt’s ihr eich á, wos etz do an da Börse los is?

Mia hom ja oiwe no Corona, aber de Leit de an da Börse investiern stört des anscheinend net so – na ja, es san ja hauptsächlich de Großn wia de Staaten, Fonds, Versicherungen usw.

Und wieso steing etz de Kurse oiwe weida?

De Zentralbanken, in da EU de EZB und im gräßtn Markt (US-Börsen) de FED überflutn de Märkte mit Hunderte von Millionen.
Etz gibt’s zwoa Möglichkeitn

entweder de Leit nemma’s zum verbraucha – oiso zum ei’kaffa wos ma zum Lebn sowieso braucht – dann kannt sei, dass de Inflation steigt
oder ma gibt de Euros und Dollar de Firmen und Leit dass eanane Schuidn zoin und eanane Mitarbeita weida beschäftign kenna und vielleicht á no in de Zukunft investiern kenna,
in Deitschland leng de Leit des Geld a einfach zruck – Sparquote momentan 20% !!

In Amerika schaugt des grod a so aus:
De hom etz 30 Millionen neie Arbeitslose und Jeda kriant normalerweis 300 $,
da Trump hot bestimmt, dass a Jeda zusätzlich 600 $ kriagt – und des in da Woch !!!
De normaln Leit hom oiso im Monat plötzlich 3600 $ netto –
do miassn de in de Kranknhäuser fei vui Überstundn macha, dass des vadiena…

Wos dean etz de amerikanischn Arbeitslosn mit so vui Geld?
Sie kaffan Aktien wia bläd –
da US-Broker (Bankhaus für Aktien, Derivate usw.) “Robinhood” hot im Mai 800 000 Neuanträge auf a Broker Depot kriagt,
de woin do olle zocken – oder wia? Na ja…

Tatsache is
mia hom jetzt in fast olle Deitschn und US Märkte Höchststände
der Aktienmarkt hot se in a na gigantischen “Geldmengenblase” (so sog i dazua)
von da Realwitschaft (echte Bewertung von Aktien und anderne Werte) abgekoppelt

und zwar no vui häher ois noch dem Crash von 2000
– bei dem Buidl geht’s um des Kurs Gewinn Verhältnis im DAX vom 05.06.2000 bis zum 03.06.2020 – P/E Ratio is da amerikanische Begriff dazua -.

Des P/E Ratio von 19,7 sogt, dass wenn ma am 03.06.20 1 Anteil vom DAX kafft hätt, dat er se (unter gleiche Bedingungen) in 19,7 Johr amortisiern –
des hoaßt der Anteil is vui z’deia fia de DAX-Aktien wo do drinstecka – normal is um de 12e

So wia i des sieg, platzt de Blosn spätestns wenn de echtn Unternehmenszahlen fia’s II. Quartal 2020 rauskemma
und dann werd dees richtig heftig

ja, zuageh duat’s…

des Corona bringt á no andane Erkenntnisse:

Z.B. da Stromvabrauch,
der is seit zwoa Monat z.B. in New York 20% und in Europa rd. 10% niedriga – Yeah! De Öko`s g’frein se – aba wia gibt’s etz des?
Tja, wenig Beschäftigte und vui Arbeitslose und Kurzarbeita brauchan hoit á wenig Büro- und Arbeitsplatzfläche – hoaßt, de Bürogebäude san laar –
und genau dés kannt etz wiedarum a Problem fia de “mia san dafia dass ma dageng san” wern, wenn de Mama und da Papa quasi plötzle “auf da Strass stengan” …

Woanders wia z.B. in London hom’s wieda ganz andane Probleme:

London is ja des Finanzzentrum im Europäischn Raum schlechthin und de hom do gigantische Bürotürm hi’gstellt, z.B. des “Canary Wharf”,

a riesiga Gebäudekomplex im Bezirk vom ehemalign Hafen vo London.
Olle ganz Großn in da Finanzwirtschaft hom do eana Hauptquartier.

Da Grund in London kost’ gigantische Summen, oiso hot ma möglichst eng in d’Häh baut und innen drin mit möglichst wenig “Luft” zwischn de Leit.
Da Grund is deia und so kostbar san eana de Leit dann á wieda net g’wesn – ja, wo kemma denn do hi?

Bei da Infrastruktur dazua, des Gleiche – U-Bahn, Zug, Bus zum “Canary Wharf” – wenig Plotz fia möglichst vui Leit – des Ganze nennt se dann neideitsch “Wohnraum- und Arbeitsplatzverdichtung” – g’schissn?!

Aba in London hot’s funktioniert, zumindest bis Corona… und iatz? – de meistn Totn im Europäischen Raum, England is wirkle übl dro’ – aba wia geht’s etz weida?

Etz hom’s gigantische Hightech-Büro-Komplexe de se aber mit “social-distancing” net so arg guat vatrong – iatz is’ erst recht g’schissn!!

– Bisher war’n de Lifte sowieso oiwe voi und es hot oft a hoibe Stund dauert bis de Leit in eanam Büro war’n – aba, iatz derfan bloss no a Fünftl vo de Leit nei – wahrscheinle is’ glei g’scheida du stellst da a Feldbett auf und bleibst üba Nocht drin, äh?? – O.k.- de nächstn 6 Monat oder so?

– Auf’s Klo konnst á net oafach – á do muasst de mit “distancing” o’stelln und des konn nachad dauern – am G’scheitstn is’ du packst da Windln ei (wia de Ärzte in Wuhan vor zwoa Monat)

– Kantine, des Gleiche – bis’d do dro kimmst, bist locka im Untazucka

und so weida und so fuat…

De Chinesn dageng hom se iatz auf de neie Situation eig’richt – bis auf a “Kloanigkeit”:

Üba 200 Millionen Chinesn arbatn vo dahoam aus, auf da Plattform “DingDing”.
Aber fia de Chinesinnen gibt’s etz do a Problem – de app mit der automatischn Schönheitsfunktion funktioniert bei “DingDing” net, ja so a Mist!

Weil de Chinesinnen im homeoffice ihra make-up und de Frisur oft vanachlässign und bei de Videokonferenzen dann a genau a so ausschaung, hom sa se glei beim Betreiber vo “DingDing” schriftlich beschwert – ahh, do schag her, de song oiso bei de wichtign Sachan doch wos!

Des Ergebnis is, iatz machans homeoffice bei “Alibaba” weil de hom eana nämlich ohne Probleme de software zum “Aufhübschn” wieda eig’richt – oiso de chinesische Frauenwelt is wieda g’richt!
Ja, do foit da doch nix mehr ei…

Do hom’s mia im Hintaland doch echt guat, mia bleim dahoam, machan homeworking oder hoit net und schaung dass’ ma Olle g’sund bleim!

de “Perlen” san weg!

de “Perlen” san weg – sauber! Naa, ebn net…

In Indien gibt’s ja á Tausende Familien de vui Geld hom, sehr vui
und in Zeitn vo “Corona” nutzt eana des vuie Geld aba nix – warum?
De “Perlen” san weg – de Hausangestelltn derfan nämle wegam “lockdown” net arbatn!
Ja so a Mist, wer soi etz den ganzn Dreck weg ramma?

So a missliche Situation hom etz vui hochwohlgeborne Weiba und Oane hot se etz denkt, do muass ma doch wos doa!
Gesagt, getan – sie hot Videos mit Anleitungen zum Putzn auf www.youtube.com und www.instagram.com ins Netz g’stellt,

des hom etz net Olle lustig g’fundn – so konn’s geh wenn ma reich is!

“Verschwörungstheoretiker” – etz hom’s wieda Hochkonjunktur!

Verschwörungstheorien hot’s von Zeit zu Zeit scho oiwei gem und
meistns hot de Realität de Verschwörer á glei wieda eig’hoit

auf da 1 Dollar-Notn von da USA is no heit a bsonderne Pyramidn drauf

– 13 Stufn von de 13 Gründungsstaaten de se vo Großbritannien losg’sogt hom
– obn das Auge der Vorsehung
– de römische Zahl 1776 (Unabhängigkeitserklärung)
– annuit coeptis lat. sinngemäss “der Dreieinige Gott war den Anfängen gnädig”
– Novus ordo seclorum lat. “eine neue Ordnung der Zeitalter”

insgesamt sinngemäss übersetzt: Gott hat der Verfassung der Vereinigten Staaten von 1776 seinen Segen gegeben

und wos hom jetzt de Verschwörungstheoretiker draus g’macht?

Sie hom’s mit da Sinngebung net so genau g’nomma und hom “novus ordo seclorum” ois Beweis von a na globaln Verschwörung des Bayerischen Illuminatenordens oder gar der Freimaurer g’seng.
Und wia san’s etz do agratt auf an Bayer kumma?
Da Gründa des Bayerischen Illuminatenordens Adam Weishaupt hot dem Präs. George Washington ziemlich ähnlich g’schaugt – so einfach lafft des.

G’fährlich werd’s fia an Staat erst dann, wenn se de Leit nimma überleng wem’s do hintnoch laffan.
De Macht vom Dritten Reich hot se ja erst entwicklt, weil unglaublich vui Leit de Ideologien einfach akzeptiert und weidag’lebt hom.

Heit hom ma wieda soichane Verschwörungstheoretiker de mit eanane deppertn Ideen de Leit durchanand bringa –
a veganer Koch, da Attila Hildmann,
a Kardinal Müller usw…

Warum is des grod jetz wieda so?

Des Ganze is a “Krisensyndrom” und de absdrusn Ideologien san ausg’richt auf überlastete Menschen, de se in a na Situation wia “Corona” in ihr’m Lebn einfach nimma z’recht findn – Arbeitslosigkeit, Krankheit, Tod und Angst vor am unsichtbaren Virus bringan vui Leit an ihre Grenzn.

Wia konn ma se etz gega soichane Verschwörungstheoretiker wehren?

Dass ma’s blossstellt, wia da Martin Hagen vo da FDP der de im Bayerischen Landtag ois “Vollpfosten” bezeichnet hot?
Ná, des erzeugt bloss Rachegefühle.

Aber – ma konn de komischn Aussagn hinterfrong – konn des wirklich stimma? Wos hot etz der davo, dass er sowos sogt? Zu weichana Partei g’härt der? Passt des ois zam usw.

Wenn ma an “Anhänga” kennt, dann konn ma mit dem redn – se o’härn warum er des glabt und dann selber in Richtung Wahrheit argumentiern – vielleicht bringt ma’n davo ob?

Da gräßte Erfolg für de Vaschwöra wár ja, wenn de normaln Leit einfach hintnoch laffa – und des woi ma dene doch wirkle net gönna!

Erleuchtung am Woiberg

an Ostern woit ma wenigstns des Laser-Kreiz aufm Woiberg seng

mia san oiso um 7e zum Degernsee auf an einsama Parkplotz nüber g’fahrn

i hob mei Stativ und an Foto aufbaut und na hom ma g’wart, koit war’s und zóng hot’s aber des “Zeichen der Hoffnung in dunklen Zeiten” wia da Merkur g’schriem hot, wollt ma scho seng…
um dreiviertl Neine soit’s losgeh


langsam is’ dunkl worn


und richtig staad


noch und noch san na no a paar Leit mitn Auto kemma aber de san drin sitzn blím


mi hot’s etz langsam gfrorn

d’leit san mittlerweile olle aus eanane Autos raus,
es war etz scho 10 v0r 9e und ma hot oiwe no nix g’seng

i hob g’sogt i mach etz no a letzt’s Buidl und na fahr ma hoam – iatz g’langts ma
und wia i aufn Foto schaug, siehe da, gaanz zart schimmert do a Kreizl – koa Lichtschweif oder sowos – ois Lug und Trug wos de do in da Zeitung drinhom…

de Leit drumrum warn ziemle platt wos i do aufm Buidl g’habt hob – weil g’seng hot ma ja oiwe no nix – sozusong a eher sparsams “Zeichn der Hoffnung”
aber do konn etz da Herrgott wirkle nix dafia

Jeda wui dass des á irgndwann wieda aufhärt…

de erste Woch homma hinter uns – fia mi war’s dahoam sei, net so schlimm aber a unguats Gfui hob i scho wenn mia amoi zum Eikaffa miassn.

Aber nochdem’s etz wieda a Klopapier gibt, kannt’s á sei, dass’ wieda aufwäts geht!?
I woass scho, so schnell geht’s net – es gibt ja oiwe no Oa de moana, dass des ois net so schlimm is -.

Wós Hoffnung macht is de Tatsach, dass se Wissenschaftler in Deitschland zam g’setzt und a Strategie entwicklt hom, wia ma – vielleicht Mitte April – aus dera Unsicherheit wieda rauskummt und de Wirtschaft wieda in Schwung bringa konn

sie schreim schrittweise, je noch dem aktuelln Risiko, wár am Bestn.

De Gefahr zum O’stecka is am 19.04. ja net plötzlich gar aber sie is hoffentlich kleana und de, de wo wieda gsund worn san, wern von Dog zu Dog mehra.

Aber vielleicht hilft uns trotzdem der schrittweise Übergang in der Wirtschaft – zumindest san dann vui weniger Leit arbeitslos oder in Kurzarbeit!

1. Wiederöffnung noch Betriebe:

– Hochautomatisierte Betriebe mit vui Roboter und wenig Leit san net so gfährlich
– Betriebe de hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards hom, san á geeignet

– Bereiche in dene guat mit homeoffice und digitale Technikn g’arbat wern konn (de warn ja sowieso net zua)

– Bei da Gastronomie is` schwieriger – vui wechslnde Kundschaft, wia wui ma do an Sicherheitsabstand ei’hoitn?
Mei Idee: De soin hoit Olle a “drive in” vor der Tür macha

– Bereiche mit hoher Ansteckungsgefahr wia Großveranstaltungen oder Klubs und Kneipn wern woi no länger net möglich sei

2. Abstufung noch Gefährdungen:

– Weil junge Menschen nur seltn schwere Verläuf hom, hot ma überlegt dass de Kindertagesstättn, de Schuln und Universitätn evtl. wieder aufg’macht wern kenna. – Wer de nachat betreun und unterrichtn soi, steht do etz net…,
des Guate dabei wár, dass de Eltern wieda arbatn kánntn.

3. Öffnung noch Regionen:

– Es gibt ja Gegndn mit niedrige Krankheitsratn oder obg’lengne Gebiete – do kannt ma de Beschränkugen friara wieda aufhem.
– Wenn wo vui Leit wohna, de des Corona scho g’habt hom, kannt ma des á ois schneller aufhem.

Der Sicherheitsabstand ollerdings bleibt uns no länga erhoitn und über a Masknpflicht werd á nochdenkt. Des is hoit weida de Basis, dass ma langsam wieder in de “Normalität” kemma.

Internet-Adresse vo dera Strategie
www.ifo.de/DocDL/Coronavirus-Pandemie-Strategie-Fuest-Lohse-etal-2020-04.pdf