freindle sans wirkle, de junga Leit!

Neilich war mei jüngane Freindin Barbara beim Schwammerlsuacha im Schaftlacher Woid. Entweder war do vorher scho Oana mit an “Schwammalsauga” oder sie hom net wachsn méng. Auf jeden Foi hot de Barbara koan oanzign Schwammal g’habt.
Traurig is’ mitn láar’n Keabe z’ruck zum Auto. Wia’s grod eisteing wui hot neba ihra a jungs Madl im Auto mit an Kennzeichn aus Minga g’hoitn “ist bei Ihnen alles in Ordnung oder kann ich helfen” – “naa danke is ois o.k.”.
Barbara hot se direkt g’freit, weil de junga Leit um de 20e so nett san.

Wia’s des na vazeit hot, hob i mi schlagartig an wos erinnat: Des is genauso wia wenn da in da Trambahn in Minga a 20-jahrige an Sitzplótz o’biet,
z’erst g’freist de und dann schaugst bläd – außa du bist scho 80e

Ja wohi etz?

kennt’s eich no erinnan an des Liad vom Fredl Fesl vo de
“sowosamma-Nega”?

genauso bin i ma vorkemma wo i noch Deiz g’fahrn bin
“und do kennst de wieda aus” oda á nét.
Fia Deiz brauchst zur Zeit a Gebrauchsanweisung dass’d zum Eikaffa fahrn konnst.
Wenn’s oiso net wisst’s wos’ mit de Kinda in de Ferien macha soits, na machts mit eana á Schnitzjagd durch’n Schilderwoid in Teiz. Des is bestimmt a richtiga Spass fia olle!

Da Buidschirm schwächlt

A Gschicht aus da Arbat

Olle war’n aufg’regt wia I in d’Arbat kemma bin.
“Da Fuass vom Buidschirm is hi, etz kon’e nimma arban”.
“Wer war etz dés scho wieda, dó soid doch glei da Deifi….” so oder so ähnle hob i domois g’schimpft.
Olle hom se glei vateidigt “der is von alloa kaputt ganga” – ja wer kennt den net, den Satz?

I hob ná Oan herb’stellt, der’n zum Richtn mitnimmt.
Da Techniker schaugt, sogt “des hom ma glei”, stepslt’n ob und schmeißt se den Buidschirm üwa d’Schuita.
In dem Moment macht’s leise ‘knack’ und da Buidschirm saust hint über sei Schuita aufn Bo’n owe und zaspringt in 1000 Teile.
Olle schaung m’an vadutzt ó und er drauf ganz locka “a typischa Foi vo Materialermüdung, do kriagt’s an Nei’n”.

Dahoam hob I des vazäit, “manchmoi is’ in da Arbat wia im Kabarett”, drauf mei Mo: “Wós und dó muasst du koan Eintritt zoin”?

Bei de Pharaonen

So kurz vor de Ferien war de 3. Klass Grundschui bei de Pharaonen im Lokschuppn in Rosnheim.
De Kinda hom se g’freit weil de Ferien boid kemma und dann brauchans á koan Aufsatz mehr drüba schreim.

Im Lokschuppn lernt ma á Menge üba des Lebn im oidn Ägyptn, de oidn Götta konnst á o’schaung und riacha duast a’s á.

Üba de Frage fia wos de Götter ois guat war’n, san’s na á zu de Schutzheilign vo heit kumma.
De Lehrerin frogt olle: Für wen ist denn der Hl. Nikolaus der Schutzpatron?
Des homs natürle g’wusst, da Luka is glei rausplatzt: Ja fia de Geschenke!

Tja, do werd des Ministerium den Bildungsauftrog fia nexts Johr woi doch no á bisl o’passn miassn

Zeitsprung ruckwärts

Bei Oldtimer denkt ma bei uns auf’n Land eingle ois erst’s an varoste Sachan, de wo koana mehr hom wui.
Ois foisch, gestern hob i in Gmund wieda an Zeitsprung dalebt.
Mia warn mit da Linde do drüm und dann stenga ma do neba Autos, de san so oid ois wia sie – 80e!
Des ko ma se gar net vorstein, dass de mit soichane Autos aufg’wachsn is.

O.k. bei manche Autos host koan Mechaniker, sondern äher an Schreina braucht, aba bei uns aufn Land gibts fia ois an Egschpertn.

Der werd se denkt hom, de Feing wárn á wós fia mein Käfa

Da Otto war á wieda do. I vasuach ja scho länga, dass i oan vo dene oidn Traktor kaffa konn – Bj 1926, babyblau -. Da Otto hot glei zwoa davo und i hob’n wieda g’frogt, “ná, dó gib i koan her aba mei Frau konnst hom, i gib da á nó a Kostgeid mit (war natirle a Gspass)… näxt’s moi frog’en wieda

da Wimbo is dó

Z’erst hom’s g’moant er mog hoit nó nét raus.
Noch 8 Tog hom se Tine und da Hans aba g’sogt, dó stimmt wos net, iaz miass ma wos doa!
Da Hans is na mit’n Arm bis zu da Schuita nei und hót vorsichte den Kopf vom Wimbo noch vorn zóng. In dem Moment hót de Muatta-Kua as pressn o’gfanga und mit a bisl ziang is a dann glei dó’gwen.
Dés war knapp aba da Hans macht sowós mit fui G’fui.

Kloa, zart und wacklig is a nó aba des werd schó.
De Muatta-Kua Wacholder passt á auf, dass’ eam guat geht.

Á aufm Bauernhof is a Geburt jeds moi wós b’sonders,
“Mia hom wieda Zuawachs, kimm rüba” – und es is jeds moi wieda schee!

Turnier fia g’schickte Pferdl’n

Am Samstog war a Gschicklichkeitsturnier aufm Reitplotz.
De Kinda hom vor lauta Aufregung scho zwoa Tog nimma schlaffa kenna, de Pferdln warn ganz cool.

Aba zèrst amoi muasst as olle zamfanga.

Der Parcours war richte schwar.
Des Pferdl dazua bringa, dás má im Reitn des Seil von dem Pfostn ówatoa konn und ná mitn Pferdl wieda umdráht und des Seil wieda auffe tuat, dó hóm fei a de Großn z’doa g’habt.

Danoch sans übern Ochser gsprunga und net olle hom des meng.

Dazwischen hom se de Pferdl a Maß genehmigt

oder dé wo grod Pause g’habt hom, hom se dawei untahoitn

Am Schluss hot eingle a jeda gwonna,
de Oan hom a nett’s Rennen g’seng und de Andern nemman an Gewinn mit,

so wia des Pferdl

und de Siegerin

Etz hobt’s eich hoit net so!

Wo kimmt’n de gstingate Soss do her? Auweh! Wos dua i etz mit dera kaputtn Bio-Tonna?
De Müll-Fahra haun ja recht wuid den Dreck aus dera Tonna naus – wia soin se’s á sunst macha? Iatz hot’s Riss und Lecha.
Bei da VIVO song’s de muasst z’ruckbringa, aba vorher muass da Hausbesitza des Wappal owakratzn, hischicka und a neis beantragn.

De neie Tonna kriagst na mit’n Wappal im Wertstoffhof, kost 30 Euro – aha!
Wenn’st etz aba 93e bist und koa Auto mehr host, werd des schwierig.
Dó muasst ná oan findn der de bátzige Tonna in sei Auto ei’lodt und dó hi bringt – aussadem braucht der a Voimacht, sunst kriagt a des neie Wappal net.
I hob a Cabrio, des werd bestimmt g’spassig, wenn i de dreckate Tonna durch’s offne Dóch rum fahr.
Wenn’s etz renga dát wár de Tonna wenigstns sauba wenn i do o’kimm.
Aba i kannt á mit dera dreckatn Tonna einfach an Spaziergang durchs Dorf macha, vielleicht kimm i na á amoi in d’Zeitung?
Etz stellt’s eich hoit net so ó!

a dicke fette Tuba

Noch da Jahrhundertflut war i im Brunnenhof vo da Residenz in Minga bei an open air Konzert fia Tuba vom Andreas Martin Hofmair.
Klassik hom`s super g’spuit, Rock hom’s improvisiert. Vier Tuben und a Schlogzeig brumman ordntlich im Bauch – guat dass i davor nix gessn hob.

As Publikum war eher im gsetzen Alter. De drei Weis(s)en aus dem Morgenland war’n á dó.

De Kulisse war romantisch und schee – zumindest auf de Buidln.

In echt war’s á schee, aba saukoit.
Wobei, da Solist is anscheinend koa so a Weichei.

I hob danoch in da Pfälzer Weinstubn an Tä mit Zitrona trunga, só hot’s me g’frorn.
Näxts moi schaug i ma sowos in Italien ó, vielleicht hom dé ja an g’scheitn Somma.