Elisabeth Lehner spuit fia des Projekt “open piano for refugees”

Am Wochenende war i am Odeonsplatz in Minga und de Elisabeth hot do aufg’spuit – blos anders. De Idee dass de Asylantenkinder Klavier lerna kanntn is eingle aus Österreich. Dene foit hoit a amoi wos g’scheits ei. De junga Musiker spuin fia Spendn de dem Projekt z’guat kemma. Des Klavier hot de Handwerkskammer in Minga ogmoit. Eingle iss’ nix wert gwen aba etz iss’ a Kunstwerk – hoffentlich klauts nachat koana.
Vielleicht hobts irgendwann amoi Gelegenheit zum zuahärn, machts des, de san a in andre Städte. Olle Leit drumrum san freindle und es is schee zum oschaugn dass’ mehra Leit de Musi gfoit.

No a Buidl wei des is a so a nette Musikerin

Bläd g’laffa

Mei Freindin Sylvia fahrt gestern um 8e mit am wichtigen Packerl und 3 ungeduldige Kinder zur Post in Teiz. Ja, um 8e is do no koana do! De Kinder nemman olle eana Handy und de Mama trommet aufm Lenkrad rum.
Endlich is’ hoibe 9e und etz kennan a olle nei. De Sylvia kafft a Schachtl und a Luftpoister wei des Zeig is zerbrechlich. Um kurz vor 9e is des Packerl endlich weg. 20 Euro hot des ois’ kost.

Sie macht s’ Auto auf und schaut de Kinder o – „wer hot den Schlüssel“? – Hä? – Mist!
De Sylvia hetzt nommoi in de Post nei, suacht ois ob – koa Schlüssel – Sch….

Sie rennt zum Schoita, a boar in da Schlanga regn se auf, „i brauch des Packerl nommoi“ und kleinlaut „i glab do is mei Schlüssl drin“.
Drauf de vom Schoita laut, so dass’ a olle härn „woos sie hom eanan Schlüssl in des Packerl neipackt“? De Leit in da Schlanga schaungs olle o und vadrahn de Augn…

Packl auf, Schlüssl raus, Tesa kafft, Packl zua und endlich is des Packl weida.
Ausse zum Auto, „Mama warum dauert des imma so lang wenn du schnei moi wo hi muasst“?

Dahoam dann „Papa, Papa woaßt du wos de Mama g’macht hot“?