de Weihnachts-Gschicht vo nehmò

Da Bua vo meine Nachbarn, da Quirin is grod in da 2. Klass und zweifet so richtig ob’s des Christkindl a wirklich gibt.
Heia hod a see a so a Playsteischn g’wünscht. Wochenlang hot a jedn Dog umananda quenglt aba seine Eltern hom jedsmoi g’sogt “des is a totaler Schmarrn und vui z’deia, sowos bringt des Christkindl auf koan Foi, do brauchst a gar net erst hischreim”.
So a Mist, vo meine Eltern kriag i sowos nia net und des Christkindl gibt`s ja vielleicht gar net.
Da Quirin war so traurig, dass a se à gar nix anders mehr g’wünscht hot.

Dann is Weihnachtn kemma und de Bescherung. A gross’ Packl fia eam is do g’leng. D’Mama hotn hi’gschubst und g’sogt, geh weida mach’s auf, schaug hoid wos des Christkindl brocht hot.
Er macht’s auf und sicht de Playsteischn und dann hot’s koa Hoit’n mehr gebn. Er rennt zur Hausdür, reisst’s auf, rennt naus und schreit zum Himme auffe “Danke Christkindl Danke, bin i froh dass’ de doch gibt!

I wünsch Eich Olle a scheene Weihnachtszeit!

Autor: blog@oberland-gschichtn.de

Mitlerweile bin i 60e und etz werd`s Zeit, dass i mi kimmert, dass ma a` moi sigt, wia`s bei uns a so is... I hoff, dass` Eich a bisl a Freid macht...

Ein Gedanke zu „de Weihnachts-Gschicht vo nehmò“

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