Etz sog á moi …


De Oma vo meiner Freindin Susanne is scho 92e und a wirkle nette oide Frau, manchmoi a bisl wirr aba de Medikamenta dean á eana übrig’s.
Sie wohnt in an großn oid’n Bauanhaus mit Hoizdeckn.

Neilich is’ ihra wirkle schlechta ganga und sie hot üwaroi kloane Viecha und Spinnen g’seng. Panisch hot’s zur Susanne g’sogt “scha hi, do aus den Astloch kemmans imma raus”. De Susanne is a ganz a Praktische und hot de Stehloata g’hoit, is auffe g’sting und hot üwa des Astloch zwoa Pflasta bappt.
“Scha hi Oma, etz is zua, do kimmt nix mehr raus”. De Oma war z’frin und hot de ganze Nocht ruhig durchg’schlaffn.

Am näxtn Dog is’ ihra wieda guat ganga, sie schaugt vom Bett aus auf de Deckn auffe und sogt zur Susanne
“etz sog á moi, wer is denn so deppad und bappt a Pflasta auf de Deckn auffe”?
Ja, manchmoi is des Lebn traurig und lustig zugleich

Autor: blog@oberland-gschichtn.de

Mitlerweile bin i 60e und etz werd`s Zeit, dass i mi kimmert, dass ma a` moi sigt, wia`s bei uns a so is... I hoff, dass` Eich a bisl a Freid macht...

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