Mutterdog is oiwe no wos Bsonders

Mei Cousine, de Tine kimmt ins Sinniern:

Ja mei, warn des no schene Zeitn, wia unser Bua no kloa war. 
Da Flori hod fia mi zum Mutterdog no wos bastld oda a schens Buidl mit am Gedicht gmacht.

Heier is des ganz anders obglaffn.

Do kimmd a mit seiner neien Freindin und sogt: “Servus Mamma, jetz werst Oma”.

Do hob i scho a bissl bläd gschaugt.

Grod vor a poor Wocha ham da Hans und i scho mehra Boimkatzlbam eipflanzt. Mia hom do gmoand in 8 bis 10 Johr warn de so groß, dass ma Boimbüschl bindn kenna. Und a neis kloans Heisl hom ma ja a scho in Planung.
Do soid amoi oana song dass ma ois Eltern koan 7. Sinn net hot!

Auweh,
vielleicht hätts liaba beizeitn an Boimbuschn vo Andane dreimoi ums Haus ume trong solln?

Ja, ma hod so seine Erfahrungen

Mei Freindin Karin is Sekretärin in da Grundschui und passt a bei de Ausflüg auf de Erstklassler auf.
Sie hot oiwe Gummibärle oder sowas dabei. Sie reißt de Tütn auf und hoits da Theresia hi.
De spontan drauf zu ihra “wia oid san an de?”.
De Karin is platt, da Papa von da Theresia werd ganz rot im Gsicht und de Theresia nimmt se in Rua a Schlanga ausm Packl und gibt de Häifte da Karin.

(De Theresia wachst in a na Gegend auf wo’s fui oide Leit gibt und olle schengan ihra Guatl….)

I bin dene einfach z’langsam gwesn

I bin dene einfach z’langsam gwesn

I dandad ja net grod rum mit meim Cabrio aber i schaug scho, dass i im Dorf net über 50e kim.
Fahr i gestern in Waakircha gmiatlich den Berg owe, kemman do net hinter mir zwoa mit an Rennradl daher und überhoin me im Schuss mit mindestens 65e – ogrinst homs me a no wia’s me überhoit hom – do griag i doch scho wieder gnua!
3 Minutn späta rast de Bolozei mit „Tatü Tata“ a do owe – guad, de derfn des.
Werds doch net de Zwoa Deppn derbreslt hom? Do nützt erna dann eana Grinsn unterm Helm a nix mehr.

Wia isn des eingle?
De Autos kennan ja jetz dann nimma schneller fahrn – wega dem Autopilotn.
Wia isn des bei de Radler und de Motorradlfahrer? Kriagn de a an Autopilotn der’s eibremst?

Elisabeth Lehner spuit fia des Projekt “open piano for refugees”

Am Wochenende war i am Odeonsplatz in Minga und de Elisabeth hot do aufg’spuit – blos anders. De Idee dass de Asylantenkinder Klavier lerna kanntn is eingle aus Österreich. Dene foit hoit a amoi wos g’scheits ei. De junga Musiker spuin fia Spendn de dem Projekt z’guat kemma. Des Klavier hot de Handwerkskammer in Minga ogmoit. Eingle iss’ nix wert gwen aba etz iss’ a Kunstwerk – hoffentlich klauts nachat koana.
Vielleicht hobts irgendwann amoi Gelegenheit zum zuahärn, machts des, de san a in andre Städte. Olle Leit drumrum san freindle und es is schee zum oschaugn dass’ mehra Leit de Musi gfoit.

No a Buidl wei des is a so a nette Musikerin

Bläd g’laffa

Mei Freindin Sylvia fahrt gestern um 8e mit am wichtigen Packerl und 3 ungeduldige Kinder zur Post in Teiz. Ja, um 8e is do no koana do! De Kinder nemman olle eana Handy und de Mama trommet aufm Lenkrad rum.
Endlich is’ hoibe 9e und etz kennan a olle nei. De Sylvia kafft a Schachtl und a Luftpoister wei des Zeig is zerbrechlich. Um kurz vor 9e is des Packerl endlich weg. 20 Euro hot des ois’ kost.

Sie macht s’ Auto auf und schaut de Kinder o – „wer hot den Schlüssel“? – Hä? – Mist!
De Sylvia hetzt nommoi in de Post nei, suacht ois ob – koa Schlüssel – Sch….

Sie rennt zum Schoita, a boar in da Schlanga regn se auf, „i brauch des Packerl nommoi“ und kleinlaut „i glab do is mei Schlüssl drin“.
Drauf de vom Schoita laut, so dass’ a olle härn „woos sie hom eanan Schlüssl in des Packerl neipackt“? De Leit in da Schlanga schaungs olle o und vadrahn de Augn…

Packl auf, Schlüssl raus, Tesa kafft, Packl zua und endlich is des Packl weida.
Ausse zum Auto, „Mama warum dauert des imma so lang wenn du schnei moi wo hi muasst“?

Dahoam dann „Papa, Papa woaßt du wos de Mama g’macht hot“?