Du, des bewegt se…

Mei Freindin Bigi ihr Mo und Bekannte warn in Griechenland in Kalamata im Urlaub.
Sonnenuntergang, griechisches Essen, Rotwein und Ouzo, des Lebn is doch schee – Stimmung pur.
“Do scha hi”, sogt da Lorenzo und zoagt noch Südn, “do is des Kreuz des Südens”.
De Bigi schaugt, “ui ja, du des bewegt se aba”?
“Geh Schmarrn, des bewegt se doch net!”
“Doch, scha hi des glitzert und kummt näher.”

“Wos du wieda sigst?”
De Bigi, “etz schaug doch hi, dei Kreuz des Südens werd a oiwe lauda” – WUMM –
“und iatz fliagt`s üba uns drüba”.
Olle homs g’lacht – des war natierle etz richtig in Dreck nei glangt
aber a Jeda vo dene woas etz genau wos des “Kreuz des Südens” is.

á de Pferdln untahoitn se gern

“Etz kimm hoit rüba, i druck da á an Zaun owe.”
“Na, liaba net du host oiwe nix wia Blädsinn im Kopf.”
“Etz zier de hoit net a so,

scha her, i hob scheene neie Schua. Rote wia da Papst hätt i gern g’habt aba de war’n scho vagriffn.”

“Hä, wos wui etz de?
Des is ja koa Wunder dass ma do zu nix net kimmt!
Wos is etz, kimmst rüba?”
“Naa, i mog net.”

“Ja na hoit net. Do miahst de owe und nix is dakennt – so san’s de Weiwa”

Dreikenigsdog


Heit am Dreikenigsdog woitn a Poor mit’n Ballon zum Himme auffe aber da Herrgott hot se denkt “wos, agrat heit kumman de mitn Feuerteufel daher?
Ja, des kimmt ja gar net in Frage. Da Teifi in da Höll drunt dat se kaputtlacha”.
Oiso hot er den Ballon wieder zu eam owedruckt.



Recht hot er!
Guat dass de Hl. Drei König domois mit de Kamele kemma san sunst wár’s nix worn mit Goid, Weihrach und Myrrhe fia’s Christkindl.

wer glabt sie dass sie ís?

– do muass ma ja glei de Ästreicher zitiern.

An Sylvester warn mia in a na Kneipn, de kenn i no vo friara – da Flieger -. Vielleicht kennt da Oane und Andere no des Fliagaliad – ná, an Hans Albers hob i nimma kennt- “Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond…” do singan heit no vui mit.

Beim Essen war’s lustig und g’schmeckt hot des Meiste á. Wia’s na auf 12e zuaganga is hom se Olle an Sekt und eanane Raketn g’schnappt.
Mia san in obern Stock auf’d Terassn auffe, do is Plotz und ma hot an scheena Blick.

Es is 12e worn und noch de Umarmungen hom ma de Raketn in Position brocht.
Kimmt do net so a Goass daher “das ist jetzt aber nicht ihr Ernst? Sie wollen doch hier nicht Raketen zünden?”
Ja wo denn sunst? Mia hom’s olle irritiert o’gschaugt und wo na da Wirt mit sein kloana Buam kemma is, hot sa se Gott sei Dank vazong.
(Do schreibe etz ausnahmsweis net, wos i ma denkt hob.)

Mia hom na zwischen Kinder-Feiawerk und Raketn des Spektakl genossn und san Olle lustig ins Neie Johr neikemma.

Und fia Olle mitnand á no a Guat’s Nei’s Johr 2018!

de Weihnachts-Gschicht vo nehmò

Da Bua vo meine Nachbarn, da Quirin is grod in da 2. Klass und zweifet so richtig ob’s des Christkindl a wirklich gibt.
Heia hod a see a so a Playsteischn g’wünscht. Wochenlang hot a jedn Dog umananda quenglt aba seine Eltern hom jedsmoi g’sogt “des is a totaler Schmarrn und vui z’deia, sowos bringt des Christkindl auf koan Foi, do brauchst a gar net erst hischreim”.
So a Mist, vo meine Eltern kriag i sowos nia net und des Christkindl gibt`s ja vielleicht gar net.
Da Quirin war so traurig, dass a se à gar nix anders mehr g’wünscht hot.

Dann is Weihnachtn kemma und de Bescherung. A gross’ Packl fia eam is do g’leng. D’Mama hotn hi’gschubst und g’sogt, geh weida mach’s auf, schaug hoid wos des Christkindl brocht hot.
Er macht’s auf und sicht de Playsteischn und dann hot’s koa Hoit’n mehr gebn. Er rennt zur Hausdür, reisst’s auf, rennt naus und schreit zum Himme auffe “Danke Christkindl Danke, bin i froh dass’ de doch gibt!

I wünsch Eich Olle a scheene Weihnachtszeit!

kombiniern muasst kenna!

De Masseurin zu dera wo i öfters gäh wohnt in Lenggrias. De hom do nette Nachbarn rundrum mit vui Kinda. Ihra Tochta is 19e und da Bua, da Klause is 16e.
De danehm hom zwoa Madln mit 4e und 6e. De kloane Mira is etz in da 1. Klass und muass scho ollerhand lerna.
Letzte Woch is’ noch da Schui hoamkemma und hot da Mama erzäit weichane Buchstabn dass’ heit g’lernt hom und morgn, hot’s g’sogt, kummt des K no dro. De Lehrarin hot g’sogt, jeda soi wos in d’Schui mitbringa des mit dem Buchstabn K o’geht.
De Mira übalegt a bisl und sogt zur Mama “moinst dass da Klause mit mia mitgeht”?
De Mama hot g’lacht und g’sogt, gehst hoit nüba und frogstn…

wartn auf’s Christkind ?

Ná, am Grundoier Weiher wartn’s eher auf de Telekom dass de endlich in “de Pusch’n” kummt. (Zu dene basst der Ausdruck vo de Preissn bessa)
Vor zwoa Wocha geht bei meina Cousine plötzlich koa Internet mehr.
Sie arbat dahoam und sie is, wia Olle in da staadn Zeit, richtig im Stress. Der Chef wart auf wichtige Unterlong per email -super. Des hom ma glei, hot sa se denkt, und hot bei da “hotline” vo de Telekomiker o’gruafn.
Ja, do derfs da na net pressiern weil do hängst erst amoi in da Warteschleifn und vo dera greislichn Musi kriagst hoasse Ohrn – deswng hoasst des á “hotline” – ois klar.
Nóch g’fuide 2 Stundn war na Oana dro und hot erst amoi tausnd Frong g’steit –
Haben Sie den PC ausgeschalten? – Ist der Strom angeschlossen? – Evtl. ist ihr PC ja schon sehr alt?
Na, natierle nét!
Ja, dann müssen wir jetzt einen technischen Support durchführen – also….
Noch weitre 20 Minutn is mei Cousine richtig narrisch worn “Sie schaung etz sofort dass des Graffé wieda gäht”!
Vielleicht haben Sie woanders einen besseren Empfang, haben Sie das schon versucht?
Ja freile etz renn e na im Schnää mit mein Kompjuter, mein Drucka und mein Handy auf’n Hügl vo da Kaiwewiesn auffe und schaug obs bei da Telekom endle funkt?
Wie meinen Sie?
A Kreiz is’ scho, sie vastengan ja net amoi as boarische Amtsdeitsch.
Des Ende vom Liad is, dass des Internet iatz hin und wieda geht aber dafia langsam, na ja, bis näxt’s Johr irgndwann soi ja da Breitbandausbau kemma – Gott geb’s!

a Cola, des putzt ois’

Im Winter in da Weihnachtszeit muass da Körper ois mögliche verarbatn – Hilfe duat Not.


A so á Cola aus Amerika is do grod recht.
Des löst zum Beispui Vastopfungen auf – á in de Abflussrohre oda es löst an Rost auf und du konnst damit oide Schraum lockan.
Iatz wo á Jeda Münzn sammet is’ á praktisch wei wennst as ins Cola neilegst na glänzns wieda.
Chrom konnst á damit boliern, aba mia san ja koane Amis und fahn blos Goif mit Plastik.
Eiane Töpf und Pfannen kennts á damit saubamacha. Wennt’s irgndwo Farbreste dróhobts – á koa Problem, des Cola “putzt ois”.
Zua Wiesnzeit is á praktisch, dass ma damit Bluatfleckn ausm Gwand wieda rausbringt.
Ja und ganz billig – as Klo konnst á damit saubamacha.
Ois in Oim is’ á unglaublichs Limo – ja! tringa ko ma des á – oiso auf gehts!
Hauts’n naus eian Koich und Rost, Prost!

a heia war a wieda gruslich – schee war’s


An Krampus hobt’s etz wieder dalebt, gruslich gei!
Aba wo kimmt der eingle her? Wer san seine Eltern?
G’suacht hob i lang aba mittn im Woid hob i na eana Höhle g’funtn.
Mit der Mama vom Krampus hob i mi dann gmiatle unterhoitn.

Sie war ja seiba friara Hex aba wo de Kinder na do warn war’s wia übaroi.
Und a kloana Grampal muass ollahand lerna: Groß und stark muass a wern mit a wuid’n Ausstrahlung.
Fellpflege muass a a lerna, seine Ruatn miassn wos aushoitn.
Erfahrn muass a weichane Kinder recht frech san, grausliche Strafen muass a se ausdenga kenna – do g’langt des neistecka in Sock manchmoi nimma.

D’Mama sogt, er macht’s scho recht guat aba owetrong in Keller derf a etz koan mehr, do is voi.
Sie baun zwar grod a neie Höhle aba bis de fertig is hom`s net amoi no Blotz fia an Kloana.
Heia hom ma oiso Glück g’habt und bis nächst’s Johr samma einfach Olle brav, dann schaugt er bläd.

Etz sog á moi …


De Oma vo meiner Freindin Susanne is scho 92e und a wirkle nette oide Frau, manchmoi a bisl wirr aba de Medikamenta dean á eana übrig’s.
Sie wohnt in an großn oid’n Bauanhaus mit Hoizdeckn.

Neilich is’ ihra wirkle schlechta ganga und sie hot üwaroi kloane Viecha und Spinnen g’seng. Panisch hot’s zur Susanne g’sogt “scha hi, do aus den Astloch kemmans imma raus”. De Susanne is a ganz a Praktische und hot de Stehloata g’hoit, is auffe g’sting und hot üwa des Astloch zwoa Pflasta bappt.
“Scha hi Oma, etz is zua, do kimmt nix mehr raus”. De Oma war z’frin und hot de ganze Nocht ruhig durchg’schlaffn.

Am näxtn Dog is’ ihra wieda guat ganga, sie schaugt vom Bett aus auf de Deckn auffe und sogt zur Susanne
“etz sog á moi, wer is denn so deppad und bappt a Pflasta auf de Deckn auffe”?
Ja, manchmoi is des Lebn traurig und lustig zugleich